Ein Spaziergang durch den Park
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Schon der Fensterplatz in der alten Schmiede lädt zum Rundgang durch den Park ein:
die Allee von alten Linden, breit genug für eine Kutschfahrt, führt aussen rund um den Park, begrenzt von Wassergräben und dem Saaler Bach. Höhepunkt Nr.1: ein Aussichthügel, der den Blick über weite Felder im Westen frei gibt, ein Ausblick wie ein Landschaftsgemälde. Auch nach Süden ein weiter Blick bis zum Hessenburger Holz, wo einst zu Gutsherren Zeiten die von Hesse auf der im Wegekreuz stehenden tausendjährigen Eiche die prachtvollen Dammhirsche schossen, deren Geweihe die Wände zur Ehre des Hausherrn zierten und deren feiner Bratenduft die Künste der Mamsell priesen...
Dann geht's entweder die breite Lindenallee entlang oder über die Abkürzung durch den Kusstunnel, Höhepunkt Nr.2, der uralten, bizarren Hainbuchenhecke zurück zum Gutshaus. Natürlich nicht ohne in der Mitte im Parkteich mit elegischer Trauerweide, dem zentralen Ort für ein besinnliches Verweilen, nach Molchen und Fröschen geschaut zu haben.
Im Frühjahr locken die Teppiche der Frühjahrsblüher, der weiße von Schneeglöckchen, dann von Abertausenden von Buschwindröschen und blau und rosa Leberblümchen, schließlich der leuchtend gelbe der berühmten grossen Hessenburger Himmelsschlüssel bis der Park in allen Grünschattierungen des Sommers prangt. Dann werden die breiten Stämme aus dem frühen 19. Jahrhundert mit den Kronen der Kastanien, Sommer- und Winterlinden wenigen Nadelbäumen und bezaubernden Inseln von Beerensträuchern wichtig usw.